Über die Verwendung von Mikroben‐Proteasen in der Milchindustrie. 6. Mitt. Untersuchung der Peptidbildung durch Labenzympräparate

T. Cserháti, J. Holló

Research output: Contribution to journalArticle

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Abstract

Die Peptidbildung aus Casein als Ausgangssubstanz mittels des aus Kälbermägen hergestellten kommerziellen Labpräparates sowie der von uns aus Endothia parasitica, Mucor pusillus und Bac. sp. hergestellten Labenzympräparate wurde untersucht. Die Peptide wurden mit einem Gemisch von Methanol und Chloroform extrahiert, und die vom Methanol befreite wässerige Phase wurde mittels 0,1 N Ammoniumhydroxid auf einer Molselect G‐25 Säule abgetrennt. Die erhaltenen Fraktionen wurden in 0,1 N Essigsäure einer Elektrophorese unterworfen und danach mit Ninhydrin entwickelt. Die annehmbar bitter schmeckenden Peptidfraktionen wurden vor der Färbung aus den Elektropherogrammen eluiert, und ihre Homogenität wurde mit n‐Butanol/Essigsäure/Wasser (4:1:2) als Laufmittel papierchromatographisch untersucht. Es wurde dabei festgestellt, daß die Enzympräparate mikrobiellen Ursprungs in jedem Fall bittere Peptide aus Casein freisetzen.

Original languageGerman
Pages (from-to)625-633
Number of pages9
JournalFood / Nahrung
Volume18
Issue number6
DOIs
Publication statusPublished - 1974

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  • Food Science

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